Sorbit-Calcium-Magnesium-Flüssiglösung für alle Früchte
(Optima Fruchtqualitätsverbesserer)
Sorbitol CA+MG
- Enthält eine hohe Konzentration an Sorbit, Magnesium und Calcium.
- Klare und transparente Flüssigkeitslösung.
- Verbessert die Fruchtqualität deutlich und sorgt für saftigeres und süßeres Fruchtfleisch.
- Sorgt für eine bessere Fruchtform, ein besseres Aroma, einen besseren Geschmack und eine bessere Farbe.
- Erhöht die Festigkeit der Zellwände, wodurch Transportschäden reduziert werden.
- Linderung von Dürrestress.
- Extrem schnell wirkende Nährstoffe, die von Pflanzen leicht aufgenommen werden können.
Über Sorbit-Calcium-Magnesium-Flüssigkeitslösung
Es handelt sich um eine präzise formulierte Flüssiglösung mit Sorbit, Kalzium und Magnesium. Diese drei Nährstoffe wirken synergistisch und verbessern die Fruchtqualität deutlich. Die Anwendung wird während der Quellphase der Früchte empfohlen, um Fruchtplatzen vorzubeugen und wirtschaftliche Verluste zu reduzieren.
Als Photosyntheseprodukt und Transportsubstanz
Sorbit ist in vielen Pflanzen ein Produkt der Photosynthese. Beispielsweise produzieren Blätter von Pflanzen der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), wie Äpfeln und Birnen, Sorbit durch Photosynthese und transportieren es anschließend in andere Pflanzenteile wie Blüten, Früchte und Wurzeln. Diese Transportfunktion ähnelt der von Saccharose in anderen Pflanzen und liefert die für Wachstum und Entwicklung benötigte Kohlenstoffquelle und Energie. Der Sorbittransport in Pflanzen erfolgt über das Phloem. Es kann entlang des Konzentrationsgradienten zwischen den Zellen diffundieren oder aktiv durch spezifische Transportproteine transportiert werden. Während des Transports versorgt Sorbit die Zellen mit Nährstoffen und unterstützt so deren Stoffwechsel. Regulierung des osmotischen Drucks: Bei Umweltstress spielt Sorbit eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des osmotischen Drucks. Unter Bedingungen wie Trockenheit oder hohem Salzgehalt steigt die Sorbitkonzentration in den Pflanzenzellen an. Beispielsweise kann bei Pflanzen, die in salzhaltigen Böden wachsen, die Anreicherung von Sorbit in den Zellen das Wasserpotenzial innerhalb der Zellen senken. Dadurch können die Pflanzen Wasser aus der salzreichen Umgebung aufnehmen und den Zelldruck sowie normale physiologische Funktionen aufrechterhalten. Diese osmotische Regulation hilft den Pflanzen, den Wasserhaushalt ihrer Zellen zu bewahren, verhindert das Schrumpfen der Zellen durch Wasserverlust und beugt so dem Welken vor. Es ist, als würde man in den Pflanzenzellen ein kleines Wasserreservoir aufbauen. Wenn die äußere Umgebung die Wasseraufnahme erschwert, kann Sorbit den Zellen helfen, Wasser zu speichern.
Über Sorbitol
Sorbit spielt eine Rolle im Kohlenstoff- und Energiestoffwechsel und dient als Zwischenprodukt im pflanzlichen Kohlenstoffstoffwechsel. Es kann durch intrazelluläre Enzyme in andere Zucker oder organische Verbindungen umgewandelt werden und ist an Energiestoffwechselprozessen wie der Pflanzenatmung beteiligt. Beispielsweise kann Sorbit unter der Katalyse bestimmter Enzyme in Fruktose umgewandelt werden, die dann in die Glykolyse eintritt, um Energieträger wie ATP (Adenosintriphosphat) für die Pflanzenzellen zu erzeugen. Gleichzeitig ist der Sorbitstoffwechsel auch mit anderen Stoffwechselwegen in Pflanzen, wie dem Stickstoffstoffwechsel, verknüpft. Sorbit kann das Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis in Pflanzen regulieren und dadurch Wachstum und Entwicklung beeinflussen, beispielsweise die Blütenknospenbildung und die Fruchtentwicklung fördern.
Funktion als Signalmolekül
Immer mehr Studien deuten darauf hin, dass Sorbit in Pflanzen als Signalmolekül fungiert. Werden Pflanzen durch äußere Umweltfaktoren wie Licht- oder Temperaturveränderungen oder Pathogenbefall stimuliert, können Veränderungen der Sorbitkonzentration eine Reihe von Signaltransduktionswegen auslösen. Diese Signaltransduktionswege können die Genexpression der Pflanze regulieren und so entsprechende physiologische Reaktionen hervorrufen. Dazu gehören beispielsweise die verstärkte Expression von Stressresistenzgenen, wodurch die Widerstandsfähigkeit der Pflanze gegenüber widrigen Umweltbedingungen verbessert oder die Abwehrmechanismen gegen Pathogene aktiviert werden.
Über flüssiges Kalzium
Stärkung der pflanzlichen Zellwände:
Calcium ist ein essenzieller Bestandteil pflanzlicher Zellwände. Es liegt hauptsächlich in Form von Calciumpektat vor und verbindet die Pektinmoleküle wie ein Klebstoff, wodurch die Stabilität und mechanische Festigkeit der Zellwände erhöht wird. Beispielsweise sorgt eine ausreichende Calciumzufuhr während des Wachstums von Gemüsepflanzen (wie Chinakohl und Grünkohl) dafür, dass die Blätter aufrecht stehen und verhindert Welkeerscheinungen und Weichfäule, die durch schwache Zellwände verursacht werden.
Förderung der Wurzelentwicklung:
Kalzium ist für das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzenwurzeln unerlässlich. Es reguliert die Teilung und das Längenwachstum der Wurzelspitzenzellen und fördert so die Ausbildung der Wurzelmorphologie. Beispielsweise kann eine ausreichende Kalziumversorgung im Sämlingsstadium von Obstbäumen (wie Apfel- und Zitrusbäumen) die Wurzeln stärken und die Wurzeloberfläche vergrößern, wodurch Wasser und Nährstoffe besser aus dem Boden aufgenommen werden können.
Verbesserung der Fruchtqualität:
Während der Fruchtentwicklung kann Kalzium das Erweichen und Verderben der Früchte verhindern. Bei Früchten, die anfällig für physiologische Krankheiten sind, wie beispielsweise Blütenendfäule bei Tomaten und Stippigkeit bei Äpfeln, kann eine Kalziumsupplementierung das Auftreten dieser Krankheiten deutlich reduzieren. Dies liegt daran, dass Kalzium die Zellmembranstruktur stabilisiert und die normale Zellfunktion aufrechterhält, wodurch das Austreten von Substanzen aus den Fruchtzellen verhindert wird.
Verbesserung der Stresstoleranz von Pflanzen:
Calcium spielt eine wichtige Rolle bei den physiologischen Stresstoleranzprozessen von Pflanzen. Unter Umweltstressbedingungen (wie Trockenheit, hohen Temperaturen und Salinität) kann Calcium die physiologischen und biochemischen Reaktionen in den Pflanzenzellen regulieren und das Ionengleichgewicht aufrechterhalten. Beispielsweise kann Calcium während Trockenstress dazu beitragen, den Turgordruck in den Pflanzenzellen aufrechtzuerhalten und den Wasserverlust zu reduzieren, wodurch die Trockentoleranz der Pflanze erhöht wird.
Funktionen von Magnesium
Teilnahme an der Photosynthese:
Magnesium ist das Zentralatom des Chlorophylls und ein wichtiger Bestandteil des Chlorophyllmoleküls. Es fördert die Chlorophyllsynthese und gewährleistet den reibungslosen Ablauf der Photosynthese. Beispielsweise kann eine ausreichende Magnesiumversorgung während des Wachstums von Nutzpflanzen wie Reis und Weizen die Blätter grün halten, die Photosyntheseeffizienz verbessern und die Anreicherung organischer Substanz erhöhen.
Aktivierung von Enzymaktivitäten:
Magnesium aktiviert zahlreiche Enzyme und ist an vielen wichtigen physiologischen Stoffwechselprozessen in Pflanzen beteiligt. So können Magnesiumionen beispielsweise bei der Pflanzenatmung und dem Kohlenhydratstoffwechsel entsprechende Enzyme aktivieren und die Synthese und den Transport von Zuckern fördern. Auch einige Enzyme der Nukleinsäuresynthese in Pflanzen benötigen Magnesiumionen zur Aktivierung, was für Wachstum und Entwicklung der Pflanze von großer Bedeutung ist.
Förderung der Proteinsynthese:
Magnesium kann die Proteinsynthese in Pflanzen fördern. Es spielt eine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Struktur und Funktion der Ribosomen, da diese die Orte der Proteinsynthese sind. Während des Wachstums von Leguminosen (wie Sojabohnen und Erbsen) trägt eine ausreichende Magnesiumversorgung zur Erhöhung des Proteingehalts der Samen bei.
Garantierte Analyse
Stickstoff (N)———————7,3%
Calcium (Ca)———————150 g/L
Magnesium (Mg)—————-20 g/L
Sorbitalkohol—————–95~100g/L
Gebrauchsanweisung
Geeignet für eine Vielzahl von Früchten, darunter Äpfel, Birnen, Ananas, Weintrauben und Bananen. Bei Blattdüngung 3- bis 4-mal im frühen Fruchtstadium und ebenfalls 3- bis 4-mal im Fruchtanschwellstadium sprühen.
Das empfohlene Verdünnungsverhältnis beträgt 1:1000 bis 1:2000.



